Das Risiko an der Börse minimieren
Ein Kursrisiko an der Börse besteht nur, wenn die Papiere verkauft werden. Sofern der Anleger Aktien behält, trifft ihn der Kursverlust faktisch nicht und er kann auf eine künftige Kurserholung hoffen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nur den Beträge an der Börse anzulegen, über welche in absehbarer Zeit nicht verfügt werden muss. Eine weitere Methode der Risikoabsicherung besteht darin, Aktien unterschiedlicher Firmen und unterschiedlicher Branchen zu halten. Eine Krise an der Börse trifft fast immer die Aktien einiger Branchen stärker als den Durchschnitt aller Aktien. Häufiger als die gesamte Börse umfassende große Krisen sind ohnehin kleinere Krisen einzelner Branchen. Das geringste Risiko an der Börse haben Anleger, wenn sie nicht auf Kauf und Verkauf spekulieren, sondern ihre Papiere lange halten und die Dividenden kassieren. Als Kriterium für die zu erwartende Dividende dient dabei durchaus die Zahlung des vergangenen Jahres, diese Information muss aber durch allgemein zugängliche Nachrichten ergänzt werden. Wichtige Hinweise zur möglichen Kursentwicklung finden sich bereits auf der Homepage des Unternehmens, von welchem der Aktienbezug geplant wird.
Neuemissionen haben das größte Risikopotential
Neuausgaben von Aktien werden intensiv beworben und sind häufig überzeichnet. Sie bieten eine gute Renditemöglichkeit, sind aber auch mit der Gefahr eines rasanten Kursverlustes behaftet. Zudem lässt sich die Höhe der künftigen Dividende bei einer Neuemission zumeist nicht vorhersagen.


Dezember 11th, 2011
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