Der Handel mit CFDs wird immer populärer. Aber was sind die Gründe dafür? Was unterscheidet CFDs von anderen Derivaten, und wie kann man mit ihnen von steigenden oder fallenden Kursen profitieren? Viele Fragen, zu den innovativsten und dennoch verständlichsten Finanzinstrumenten des letzten Jahrzehnts.
Was sind CFDs überhaupt?
CFDs, Contracts for Difference, auf Deutsch etwas sperrig Kursdifferenzkontrakte gehört zu den Derivaten ähnlich wie Optionen oder Zertifikate, jedoch ohne komplizierte Konstruktionen, die nur schwer zu durchschauen sind. CFDs werden direkt von einem Basiswert abgeleitet, der an der Börse gehandelt wird. Das können Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffe sein.
Wie funktionieren CFDs?
Bei CFDs existieren keine Laufzeitbegrenzungen oder Ähnliches, sie können unbegrenzt gehalten werden. Der Gewinn den man mit CFDs erzielt, basiert auf der Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs. Das funktioniert sowohl mit steigenden Kursen (Long) oder fallenden Kursen (Short). Sie müssen nur entscheiden, welchen Verlauf der Kurs einer Aktie, eines Rohstoffs oder anderer Basiswerte nimmt.
Wie handelt man nun mit CFDs?
CFDs sind das Finanzinstrument für den online Handel schlechthin. CFDs werden auf speziellen Plattformen verschiedener Broker angeboten. Hier kann man die Kurse der CFDs in Echtzeit verfolgen. Zum Handeln ist das Eröffnen eines Kontos erforderlich, auf den man sein Handelskapital einzahlt. Viele Anbieter ermöglichen es, mit einem Demokonto den Handel mit CFDs zu üben und sich mit der Handelsplattform vertraut zu machen. Um zu handeln, wählt man einfach ein CFD aus, zum Beispiel die Aktie eines Unternehmens. Nun entscheidet man, ob der Kurs, steigt oder fällt, wird und kauft oder verkauft.


Dezember 11th, 2011
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