Die Rürup Rente als eine Form der Basisrente ist nicht neu. Sie wurde im Jahr 2005 auf den Markt gebracht und gilt als Rente für Wohlhabende, führt sie doch zu einer nennenswerten Steuerersparnis für alle, die eine hohe Steuerlast zu tragen haben. Deshalb zielt die Rürup Rente besonders auf Selbständige ab, die für andere staatliche geförderte Formen der Altersvorsorge kaum in Frage kommen. In diesem Jahr können bis zu 72 Prozent von 20.000 Euro als Versicherungsbeiträge im Rahmen der Sonderausgaben abgesetzt werden. Doch bevor man sich für einen Vertrag entscheidet, ist ein Versicherungsvergleich empfehlenswert. Um Versicherten den Weg durch den Tarif-Dschungel zu erleichtern, hat Stiftung Warentest in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Finanztest eine Untersuchung der aktuellen Tarife durchgeführt. Sie bestätigt das Ergebnis: Die Rürup Rente eignet sich gut für Besserverdienende und für Selbständige.
Finanztest erläutert in dem Test zunächst die drei Varianten der Rente: die fondsgebundene Versicherung, den Fondssparplan und die klassische Rentenversicherung, die die Beiträge sicherheitsorientiert anlegt. Im Test von Stiftung Warentest wurden 62 Angebote untersucht, fünf davon wurden mit der Bewertung „gut“ ausgezeichnet.
Ein besonderer Hinweis von Stiftung Warentest gilt den versteckten Kosten der Versicherung. Eine niedrige garantierte Rente ist ein Indiz dafür, dass die Versicherung zu teuer ist oder dass unnötige Zusatzleistungen eingeschlossen wurden. So muss eine Todesfallabsicherung der Hinterbliebenen nicht in Form einer Rürup Rente abgeschlossen werden, weit sinnvoller ist der separate Vertragsabschluss.
Auch lohnt sich ein Blick auf die zusätzlichen Rentenanteile, die aus Überschüssen erwirtschaftet werden. Bei einer soliden Anlagepolitik des Versicherers sollte auch an den Kunden ein entsprechender Anteil gezahlt werden. Schließlich sollten Versicherte darauf achten, dass der Vertrag eine gewisse Flexibilität gewährt, wenn es finanziell einmal eng wird. Auch sollten im Fall eines Versicherungswechsels keine neuen Kosten anfallen. Abschließend muss der Tarif mit einem Zertifikat ausgestattet sein, damit die steuerliche Förderung greift.
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Dezember 6th, 2011
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